Konzept und Philosophie der Faust-Festspiele

„Faust“ auf der Freilichtbühne und Klassiker im Spielfilmformat. Das ist das Konzept der Faust-Festspiele auf der Festung Rosenberg.“
Bild, München

Regisseur Daniel Leistner als Mephisto mit Faust Rainer Gräbner„Die großen Klassiker volksnah“ und „Theater wie Kino“ - diese beiden Leitsprüche stehen für das Konzept der Festspiele. Die Faust-Festspiele wollen Theater verständlich, begreifbar und fassbar machen. Sie wollen nicht verschrecken oder verstören, sondern packen und unterhalten. Die Menschen sollen mit der gleichen Entspannung und Freude ins Theater gehen, mit der sie auch ins Kino gehen oder Fernsehen schauen - und das, obwohl sie sich die größten Klassiker der Weltliteratur ansehen.

In Kronach wird Theater unterhaltsam, verständlich und in einer modernen, filmischen Erzählstruktur und Bildsprache präsentiert - ohne Brüche, klar, konzentriert und geradlinig, gefühlsbetont und actionreich. Und mit neuen, exklusiven Übersetzungen und Textfassungen.

Mit ihrem Konzept haben die Faust-Festspiele in der Region schon Kultstatus erreicht und ziehen inzwischen immer mehr Zuschauer aus dem gesamten Bundesgebiet nach Kronach.

Die Faust-Festspiele sind das einzige Theater, das ganz konsequent ausschließlich die größten Klassiker der Weltliteratur zur Aufführung bringt. Und nur in Kronach gibt es jeden Sommer Goethes „Faust“ - in historischen Kostümen vor der grandiosen Kulisse einer Festungsanlage mit Blick auf den wunderschönen und romantischen Frankenwald.

 

„Theater wie Kino“ versprechen die Macher der Kronacher Faust-Festspiele. Meist kommt - nicht zuletzt dank der unvergleichlichen Atmosphäre auf der Festung Rosenberg - etwas heraus, was weit schöner ist als Kino.“
Ring Nordbyerischer Tageszeitungen

„Mit ihrem spannenden Konzept zwischen wahrlich unverwechselbarem ‘Faust’ und weiteren wechselnden Klassikern der Weltliteratur, die verständlich und vergnüglich - ohne zu denunzieren - einem breiten Publikum nahe gebracht werden sollen, ist den Kronachern die Verwirklichung eines Theatertraumes gelungen. Wir halten fest: Solange sich andernorts nach wie vor zahlreiche tiefschürfende Kenner und Puristen um die Rettung des einzig Wahren und Schönen mühen, wird die hohe Kunst die beliebte Frechheit der Kronacher Faust-Festspiele dulden können.“
Coburger Tageblatt

„Egal ob Drama oder Lustspiel: Für Leistner zählt nur das klassische Repertoire. Der Anspruch des Intendanten ist hoch: Gute Unterhaltung und klare Verständlichkeit sind oberstes Gebot. Und so werden die Meisterwerke zwar frech gekürzt, aber keineswegs zerschlagen. Und der Intendant verlangt seiner Truppe kraftvolles, scharf pointiertes Spiel ab - ohne Kompromisse.“
Westfalen-Blatt